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Kreismeisterschaften, Verhaltensregeln für Begleiter

Sie begleiten heute einen jugendlichen Tennisspieler bei einem Turnier. Hier gibt es immer wieder Missverständnisse, die in der Regel nicht von den beteiligten Spielern, wohl aber von den sie begleitenden Erwachsenen herbeigeführt werden. Deshalb möchten wir Ihnen in Kürze noch einmal die wichtigsten Regeln erläutern.

Bei einem Turnier- im Gegensatz zum Mannschaftswettkampf - ist jegliche Kommunikation zwischen Spielern und Begleitern untersagt! Dies gilt während des Spiels sowie beim Seitenwechsel. Ebenso gibt es kein Gespräch in den Pausen zwischen den Sätzen! Ferner ist es den Zuschauern nicht gestattet, die Punkte bzw. Fehler in irgendeiner Weise mit zu bestimmen. Die Spieler allein entscheiden Punkt und Fehler, und zwar nach dem Grundsatz: Beide Spieler entscheiden auf beiden Seiten! Wenn es also bei einem Spiel ohne Schiedsrichter zu einer nicht aufzulösenden Unstimmigkeit zwischen den Spielern kommt, gibt es immer nur eine Entscheidung: Der Punkt muss neu ausgespielt werden.

Sollte keine Einigung erzielt werden, müssen die Spieler die Turnierleitung bzw. den Oberschiedsrichter verständigen, der dann einen Schiedsrichter einsetzen kann. Auch diese Personen können immer nur auf Neuausspielung des Punktes entscheiden.

Im Unterschied hierzu kann bei einem Mannschaftswettkampf beim Seitenwechsel - aber auch immer nur dann - gecoached werden. Ob dies etwas nützt, sei dahingestellt.

Es wäre schön, wenn alle Zuschauer und Begleiter einfach nur durch aufmunternden Beifall die Kinder und Jugendlichen für ihren sportlichen Einsatz loben würden, und zwar auf beiden Seiten! Denn auch für die beteiligten Spieler wird es kaum angenehm sein, wenn die außen stehenden Erwachsenen sich in ihr Spiel einmischen.

In diesem Sinne wünscht der Jugendausschuss allen ein schönes Turnier.